Pferdeausbildung im Rai Reiten

Vertrauen und Respekt sind die wichtigsten Eckpfeiler, will man ein Pferd als zuverlässigen Freizeitpartner für sich gewinnen.

Man hört soviel von Natural Horesmanship. Aber was steckt wirklich dahinter? Natur-Pferd-Mensch. Was ist die Natur des Pferdes? Wie lebt das Pferd in der Natur, wie verhält es sich bei vermeintlicher Gefahr? Und vor allem: Wie müssen wir uns als Mensch verhalten, damit uns unser Pferd vertraut?

Das Pferd wird unsere Sprache nicht lernen, aber wir können seine Sprache lernen. Lernen unser Pferd zu verstehen. Ihm Sicherheit und Geborgenheit geben, wie das Leittier in seiner geliebten Herde.

Sie wollen sich ein eigenes Pferd kaufen? Sie möchten die Kommunikation mit Ihrem Pferd verbessern?

Dann sind Sie bei uns genau richtig! Hier können Sie zusammen mit Ihrem Pferd wohnen und zu einem Team zusammen finden.

Ihr Pferd lebt bei uns in einem Offenstall mit eigenem, befestigtem Auslauf, direkt an unsere Herde angrenzend. Wenn Sie möchten wohnen Sie direkt daneben in einem unserer Zigeunerwagen. Sie können von uns aus direkt in Wald und Flur spazieren gehen, wir leben direkt am Waldrand.

Hier können Sie direkt neben ihrem Pferd wohnen! Sie sind immer dabei und lernen mit Ihrem Pferd zusammen!

Wir arbeiten mit Ihrem Pferd mit viel Geduld, Herz und Konsequenz und bilden es so zu einem zuverlässigen Freizeitpartner aus. Die Pferdeausbildung im Rai Reiten ist die Basis eines zuverlässigen Freizeitpferdes. Je nach Ausbildungsstand des Pferdes beginnen wir mit der Bodenarbeit und dem Gelassenheitstraining zum Vertrauensaufbau. Wir gehen sehr frühzeitig ins Gelände, da dies auch für das Pferd mehr Entspannung bedeutet und das Ausbalancieren des Reitergewichtes auf geradem Weg einfacher ist als in den Ecken des Reitplatzes. Hunde, Traktoren u. ä. sollte das Pferd relativ gelassen hinnehmen und sich auf seinen Reiter konzentrieren können. Je nach dessen eigenem Ausbildungsstand ist eine parallele Ausbildung des Reiters sinnvoll. Umso mehr Zeit der Reiter am Anfang in seine Beziehung zu seinem Pferd investiert, umso weniger „Korrektur“ durch einen Trainer wird später nötig sein.

Wir bieten Ihnen:

Intensivwoche Pferd und Reiter, jederzeit buchbar

Zum Schnuppern oder auch nur zum Korrigieren kleinerer Probleme biete ich Ihnen eine Intensivwoche Pferd und Reiter an.
Sie lernen die Grundlagen des Rai Reitens auf einem unserer Schulpferde, um ein Gefühl zu bekommen, wie sich diese Reitweise anfühlt, wenn das Pferd entsprechend ausgebildet ist. Parallel bekommt Ihr Pferd ebenfalls Beritt im Rai Reitstil und wir können abschätzen, wie lange Ihr Pferd brauchen wird, um die neue Hilfengebung zu erlernen.

Kosten: 680,00 € all Inclusive, dieser Preis beinhaltet:

  • 5 Beritteinheiten Ihres Pferdes
  • 6 x Unterkunft von Pferd und Reiter
  • 5 Einzelreitstunden
  • Jede Menge Zeit, um bei gemeinsamen Mahlzeiten etc. alle Ihre Themen zu besprechen.

Reiner Beritt des Pferdes,

inkl. dessen Verpflegung liegt bei 290,00€/Woche

zusätzlicher Reitunterricht für den Reiter kann dazu gebucht werden.

Sogenannte Problempferde werden nur zur Monatsausbildung angenommen, da hier vorab Vertrauensaufbau und intensives Training notwendig ist. Unter einem Problempferd verstehen wir Pferde, die ihr Eigentümer nicht mehr selbst in allen Gangarten vorführen kann, da das Verhältnis schon entsprechend gestört ist.

Was lehren wir Ihrem Pferd?

Sie können selbst entscheiden, was Ihr Pferd alles erlernen soll: zweihändige Zügelführung, einhändig oder sogar Halsringreiten. Soll es Seitwärtsgänge und Vorderhandwendungen beherrschen, oder reicht es Ihnen, wenn es in allen Gangarten leicht zu kontrollieren und zu lenken ist?

Je nach Ihren Vorgaben wird das Training abgestimmt.

Natürlich biete ich Ihnen auch die Nachbetreuung an und komme zu Ihnen in den Stall.

Empfehlung an alle interessierten Pferdebesitzer

Es empfiehlt sich als Grundlage vor der Umstellung des eigenen Pferdes den Kurs „Grundkurs/Bronzekurs“ zu besuchen, da man hier an einem kompakten Wochenende alle Grundlagen des Rai Reitens erlernt.

Ein paar Beispiele unserer Kunden:

Araberstute 5 Jahre, unerfahren, wirft Eigentümerin ab – reiten unmöglich

Sie hatte ihre Eigentümerin schon mehrfach abgeworfen und inzwischen gelernt wie sie dafür sorgt, dass diese freiwillig wieder absteigt. Ans Reiten war nicht mehr zu denken. Ihre Eigentümerin unsicher und ängstlich. Zuallererst wurde am Verhältnis der beiden am Boden gearbeitet. Sie lernten entspannt miteinander zu kommunizieren. Unsicherheit wich der Konsequenz. Beim Beritt war Ihre Eigentümerin fast immer dabei, was ihr auch half, wieder vertrauen zu fassen, das Verhalten ihres Pferdes zu deuten und zu lernen, wie man fair und kosequent darauf reagiert. Das Pferd soll freiwillig und mit Freude mitarbeiten, dann wird es auch kein Wehrverhalten zeigen. Wichtig ist allerdings bei einem so jungen und unsicheren Pferd auch, dass man ihm Sicherheit geben kann, dass es sich in unserer Nähe geborgen fühlen kann. Bevor Sie Ihr eigenes Pferd ritt, bekam sie Reitunterricht auf einem unserer Schulpferde, um wieder Sicherheit im Sitz und korrekte Hilfengebung zu lernen. Der erste Ritt auf dem eigenen Pferd war von extremer Anspannung geprägt, welche sich aber ganz allmählich in Zuversicht und Freude wandelte. Mit ihrem Schulpferd begleitete sie uns auch erst ins Gelände um zu beobachten, wie sich ihr Pferd ganz entspannt reiten lässt. Anschließend folgte ein Spazierritt, geführt auf dem eigenen Pferd, bis zum Ziel: Dem Ausritt auf dem eigenen Pferd! Glücklich konnten wir ein entspanntes Paar vom Hof verabschieden. Es gab zwar noch viel zu tun, aber das Eis war gebrochen.

Warmblut 8 Jahre, seit 1,5 jahren in klassischen Englisch Beritt, lässt sich von Eigentümerin weder führen noch reiten, auch von Bereitern nur unter Einsatz von Peitsche, Sporen und extrem viel Zügeleinsatz – reiten im Gelände wird nicht praktiziert

Dieses Pferd war eher ein Extremfall. Er hatte gelernt, sich gegen die Bande zu lehnen, ohne Peitsche keinen Schritt zu viel zu laufen und in Schrecksituationen nicht zusammenzuzucken, sondern sofort in alle Richtungen auszuschlagen. Beim Longieren rannte er mit angelegten Ohren auf seine Eigentümerin zu. Respekt? Fehlanzeige. Spaß am geritten werden? Definitiv nicht. Ohne eine zweite Person konnten die Bereiter noch nicht einmal aufsteigen, da er nicht stehen blieb. Neben der Bodenarbeit und unseren „Dominanz am Boden“ Übungen stand am Anfang „ruhig stehen bleiben“ und entspannt spazieren gehen auf dem Programm. Er musste lernen, dass hier zwar ebenfalls etwas von ihm verlangt wird, aber nicht erzwungen wird. Nach 6 Wochen konnte seine Eigentümerin am Boden gut mit ihm arbeiten und er ließ sich auch entspannt von ihr reiten. Das eigentliche Ziel: „Ausreiten“ war wieder in Sicht. Inzwischen reitet sie fast täglich und ist happy mit ihrem Riesen.

Haflinger, 5 Jahre, nur Schritt geritten und „Fressmaschine“, Spazieren gehen und Reiten im grünen Gelände eher schwierig, Reiterin fühlt sich in ihrem Reitstil mit ihrer Reitlehrerin sehr unwohl

Connemara, 3 Jahre, angeritten, verfällt beim Antraben sofort in Galopp und wirft seine Eigentümerin in der ersten Kurve ab, reißt sich beim Longieren los.

Araber, 3 Jahre, Jungpferdeausbildung

Araber 20 Jahre, geht im Gelände durch, tänzelt, sobald es Richtung Stall geht.

Deutsches Reitpony, 12 Jahre, extrem nervös und hippelig, entspanntes Reiten unmöglich