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(6) Steffi Lobe Lindner
22.01.2013 21:32

Ein Erfahrungsbericht Pferdeausbildung, von Steffi Lobe-Lindner:

Ein Traum wurde wahr!

Seit einem Jahr habe ich einen vierjährigen Haflinger Wallach namens Antigo. Zusammen nahmen wir Stunden im englischen Stil. Mein Pferd war in Beritt und ich bekam Unterricht. Da wir beide daran irgendwie zu keiner Harmonie fanden, entschloss ich mich, nach einem Ausbildungsstall zu suchen, in dem man Reiten ohne Gebiss, Gerte oder sonstigen Hilfsmitteln erlernen kann. Dabei erinnerte ich mich daran zurück, dass ich als Kind wie die Indianer auf Haflingern geritten bin und sehnte mich nach diesen schönen Gefühlen.

Durch die VFD kam ich dann zu Ivonne Zuleeg, einer sympathischen, aufgeschlossenen und kompetenten Geländerittführerin. Und das Beste: Sie ist zudem Reitlehrerin und Pferdetrainerin der Bundesvereinigung für Rai Reiten. Gebissloses Freizeit- und Wanderreiten in Harmonie mit dem Pferd. Dieser Reitstil erinnerte mich sofort an meine Kindheit.

Zunächst nahm ich im Sommer in ihrem Ausbildungszentrum an einem „Dominanz am Boden“ Kurs teil. Es war für mich sehr schwierig, mit Antigo draußen einfach nur spazieren zu gehen.
Wir kamen keine 3 m vorwärts, bevor er sich wieder im Gras festbiss. Es war ein einziger Kampf. Doch in diesem Kurs lernte ich, das Leittier für meinen Antigo zu sein. Es war erstaunlich, wie schnell mein Dicker bei Ivonne begriff, wann er was durfte und wann nicht - und vor allem, dies auch respektierte.

Ich kam mit meinem Pferd zu einer „Pferd und Reiter Intensiv Woche“. Dabei lernte ich unheimlich viel über die Körpersprache der Pferde und deren Verhaltensweisen. Ivonne arbeitete jeden Tag zweimal mit uns. Ich lernte, Antigo allein mit meiner Körpersprache auf dem Reitplatz frei laufen zu lassen, im Schritt und Trab abzuwenden und jederzeit anhalten zu können. Ohne Longe und ohne Peitsche folgte er bald auf alle meine Kommandos. Es war eher schwer für mich, immer eindeutige Signale zu vermitteln. Mir wurde schnell klar, dass es nur durch Klarlinigkeit und Konsequenz möglich ist, zum Leittier seines Pferdes zu werden.

Dann ging es wieder raus auf die Wiese. Spazieren gehen durch hohes Gras. Noch vor kurzem nahezu unmöglich für uns. Von anderen Reitern bekam ich schon oft Ratschläge wie: “Hau` doch mal drauf, dann macht er das nicht mehr.“ Vermutlich haben sie Recht, aber vertrauen würde er mir auch nicht mehr – geschweige denn, mit Spaß dabei sein. Es widerstrebt mir zutiefst und ich konnte den Glauben nicht verlieren, dass es auch anders geht. Jetzt weiß ich es. Antigo läuft ganz brav hinter mir und ein leichtes zupfen am Zügel genügt, um daran zu erinnern, dass er während des Spazierengehens nicht fressen darf. Er freut sich dann natürlich riesig, wenn ich ihm auf Kommando erlaube, zu grasen.

Es ist zu schön, einfach in Harmonie miteinander umgehen zu können. Diese eine Woche hat mir unheimlich viel gebracht und ich konnte auch beim gemeinsamen Frühstück, Mittag- und Abendessen viel von Ivonne lernen. Für mich war klar: Hier, am Rande der fränkischen Schweiz, werden mein Pferd und ich das natürliche, gebisslose Reiten lernen.

Nachdem wir unsere Hausaufgaben gemacht hatten und die Bodenarbeit auch allein zuhause gut klappte, verlud ich meinen Antigo sechs Wochen später erneut und nahm zuerst am Anfängerkurs für gebissloses Rai Reiten teil, dem „Bronzekurs“. Ich war fasziniert, wie leicht sich Ivonnes Pferde allein durch Körperdrehung lenken lassen. Auch zum Antreiben genügt/e ein einmaliges, leichtes Anlegen des Schenkels. Ob das bei meinem sturen Haflinger klappen würde?

In den anschließenden vier Wochen arbeitete Ivonne jeden Tag mit ihm. An den Wochenenden kam ich dazu und war fasziniert, wie_viel er wieder dazugelernt hatte. Ich brannte schon darauf, ihn endlich wieder selbst reiten zu können. Nächstes Wochenende sollte es endlich so weit sein. Ivonne ritt mir Antigo vor und erklärte mir nochmal alle Eigenheiten, welche ich speziell bei ihm beachten sollte. Die ersten Runden waren sehr ungewohnt, aber unheimlich schön. Langsam entspannten wir uns immer mehr und ich bekam das grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Mein Pferd lief ganz entspannt am langen Zügel. Er trat mit den Hinterbeinen so tief unter den Bauch, wie ich es selbst in der Versammlung bei der Englisch-Reitlehrerin noch nie gesehen hatte. Er schnaubte ab und hatte sichtlich seinen Spaß.

Nach ein paar weiteren Übungsstunden konnte uns Ivonne guten Gewissens als Team nach_Hause gehen lassen. Dorthin zurück, wo wir schon seit dem „Dominanz am Boden“ Kurs wie Marsmenschen behandelt werden. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, aber ich bin überzeugt, dass es sich gelohnt hat, die Gewohnheit über Bord zu werfen und einen neuen Weg zu gehen. Einen Weg, der für mich und mein Pferd echte HARMONIE bedeutet. Ich freue mich schon riesig auf die ersten Wanderritte mit Ivonne.
Ich kann gebissloses Reiten unter professioneller Anleitung nur empfehlen.
Eure Steffi-Lobe-Lindner


(5) Olaf Timm
25.06.2012 16:12
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Hallo Ivonne :)
ein neuer Besucher zu Gast auf deiner Website, gerne hab ich mich umgesehen, ein tolles Angebot :) schön das man einen kurzrn Kontakt auf der Gewerbeschau in Hummeltal hatten. Dein Foto am Stand Du im Dirndl sieht supi aus.
Viele liebe Grüße und alles Gute für die Familie
Olaf

(4) Diana
02.02.2012 11:57

Liebe Ivonne,
es ist eine Bereicherung, dich kennzulernen und wunderbar, Dir beim Umgang mit den Pferden zuzusehen!! Du bist ein toller Mensch und eine super Lehrerin! Für mich genau die Richtige! Schau, ich kann gar nicht in der Vergangenheit schreiben. Morgen fahre ich erst einmal und dann bin ich bestimmt bald wieder da! Fühle micu sauwohl hier und das liegt u.a. auch an der gesamten Atmosphäre, denn auf diesem Hof herrscht ECHTE Harmonie! Dein Essen tut sein übriges! Seeeehr lecker :)
Bald sehen wir uns wieder. Alles Liebe, Gute und viel Schutz für Dich, DEine Familie, die Tiere & den Hof, Diana

(3) Sabine Schweizer
05.12.2011 13:22

Hallo Quentin,
ich bin's, Dein "Sohnemann" Orlando von den Flowerpowers. Ich bin jetzt 7 Monate alt und auch wenn ich noch im Flegelalter bin, wie meine neue Mama Sabine immer behauptet, schon super drauf. Meine Schlauheit scheine ich von Dir zu haben. Zumindest verblüffe ich meine Mama immer, wie schnell ich was Neues erlerne. Sie tanzt schon mit mir und auch sonst darf ich fast immer dabei sein.
Schade, daß Du "nicht um die Ecke" wohnst, denn dann käme ich mal vorbei...
Liebe Grüße aus dem Schwabenländle
Orlando mit Mama Sabine

(2) Anne-Kathrin
30.08.2011 22:02

Liebe Ivonne,
Vielen herzlichen Dank für die Zeit, die ich hier mit dir und allen dazugehörigen Bewohnern verbringen durfte.
Offenheit, Herzlichkeit und Harmony sind hier zu Hause, daß konnte ich vom ersten Moment an spüren. Meine aufgestellten Nackenhaare, mein sichtliches Unbehagen, als Pino mir das erste Mal in den Nacken schnaupte, wandelte sich in ein wohliges Kribbeln und ein Gefühl des Vertrauens, daß mir bisdahin fremd war.
Ich werde es an seine Artgenossen,die nicht in so einer tollen Umgebung, mit so liebevoller Haltung leben, weitergeben.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen und wünsche euch ALLEN eine schöne Zeit, Gesundheit und respektvolles, liebevolles Miteinander.
Anne-Kathrin

(1) Bianca aus München
25.05.2011 18:22

Ostern 2011
Wir haben noch ein altmodisches Buch...aber einfach toll wenn man drin blättert. Leider kommen ihre Skizzen nicht zur Geltung, aber ich werde den Text zumindest in den nächsten Tagen zitieren. Lustig war der neue Spitzname für Raven unser "Schaf im Pferdeformat". Durch unseren Wanderritt legte er gut an Kondition zu und bekam von ihr nach einer schönen Galoppade den Spitznamen "Rennschaf".


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